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Auch öffentlich-rechtliche Sender können sparen |
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Geschrieben von: Heiko Hilker
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Dienstag, 02. März 2010 um 19:58 |
Die BBC will über 600 Mio. Pfund (665 Millionen Euro) einsparen. Von jedem Gebührenpfund sollen in Zukunft 90 Pence in die Programme fließen. So sollen laut Generaldirektor Mark Thompson die Hälfte der BBC-Websites eingestellt und im Onlinebereich 25 Prozent
eingespart werden. Wie der Tagesspiegel heute berichtet, nahm die Kritik an der BBC zu, als die Gebühreneinnahmen der BBC (3,6 Milliarden Pfund - rund vier Milliarden Euro) zum ersten Mal höher lagen als die gesamten Werbeeinnahmen der TV-Industrie.
Laut FTD begrüßt der BBC-Rundfunkratchef die "allgemeine Ausrichtung" der BBC zu einem "disziplinierteren und scharf eingestellten" Sender. Für die Rundfunk-Gewerkschaft handele es sich dagegen um "unnötige" und "politisch motivierte" Einsparungen vor den Parlamentswahlen. Statt Inhalte sollten Gehälter der Topverdiener gekürzt werden. Die Gewerkschaft kündigte bereits Streiks gegen die Pläne an. |